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Kärnten - Lust am Leben

Pilgern – Auf den Spuren der Hl. Hemma

Ein dichtes Netz von Pilgerwegen, das in den vergangenen Jahren stark ausgebaut wurde, durchzieht Kärnten in allen Himmelsrichtungen, verbindet wichtige Wallfahrtskirchen und Andachtsstätten und bietet Anschluss an die großen europäischen Pilgerrouten.

Ausgehend von der Idee die Tradition der Krainerwallfahrt, diese bestand bereits 1607, wieder aufleben zu lassen, wurden 2002 die ersten Weichen für den Hemmapilgerweg gestellt. Dieser Pilgerweg nach Gurk, der sternförmig aus allen Richtungen nach Gurk zum Grab der Hl. Hemma führt, lädt Pilger ein, auf rund 800 km, den Spuren der Hl. Hemma folgend, sich gemeinsam oder alleine auf eine innerliche und äußerliche Reise zu begeben. Insgesamt acht Routen führen zur Hl. Hemma und dem Gurker Dom, ein Pilgerweg führt über die Nockberge...

VON DER HOCHRINDL NACH GURK

Der Wegabschnitt von der Hochrindl (1.561m) nach Deutsch Griffen beträgt rund 7,5 km, wobei ein Höhenunterschied von rund 700 m zu bewältigen ist. Ausgehend vom Parkplatz Hochrindl führt er an der Rückseite des Alpenhotels Ludwig vorbei und biegt wenige Meter nach dem Hotel nach rechts ab. Von hier aus geht es nun zwei Stunden lang über die Ortschaften Rauscheggen und Mitteregg stetig bergab, wobei man zahlreiche Forststraßen quert, jedoch immer auf dem nach Osten verlaufenden Wanderweg Nr. 31 bleibt.

In Rauscheggen mündet der Weg auf die asphaltierte Straße, welche man nach knapp 100 m nach links abbiegend wieder verlässt. In Mitteregg muss man noch einmal ein kurzes Stück auf der Straße gehen, nach rund 15 Min. biegt man in einer scharfen Rechtskurve nach links ab und gelangt auf dem sogenannten „Wigasser Weg“ am Jakobi Kreuz vorbei bis zur Hubertus Kapelle, von wo es nur mehr wenige Meter bis zur Pfarrkirche von Deutsch-Griffen sind. Von der Kirche führen genau 178 Stufen bis in den Ort hinunter.

Nachdem man den Griffnerbach überquert hat, führt der Weg am gegenüberliegenden Hang wieder bergauf nach Meisenberg. Vom Gradenegger Kreuz auf der Anhöhe geht es dann entlang der Gemeindestraße talwärts nach Glödnitz (Deutsch-Griffen – Glödnitz: 9 km). Auch hier quert man den Talboden, um im Osten erneut eine leichte Anhöhe zu ersteigen. Dabei folgt man ca. 1 km der Straße Richtung Altenmarkt, ehe man nach rechts in einen Waldweg einbiegt, auf dem man nach weiteren 2 km das einschichtig gelegene Hanser Kirchlein erreicht. Von hier geht es bergab bis zum Gehöft vulgo Meßner und dann eben dahin bis nach Altenmarkt. Vorbei an der Kirche führt der Pilgerweg nach Osten Richtung Weitensfeld.

Nach einem kurzen Wegabschnitt durch den Wald erreicht man die Siedlung Kaindorf. Man quert hier eine kleine Brücke, hält sich kurz rechts, geht am Glanzer Kreuz vorbei und wählt bei der Weggabelung den mittleren, geradewegs nach Osten eben dahinführenden Schotterweg. Weiter geht es durch Wiesen und Felder bis zur Bundesstraße. Hier beim sogenannten „Harder Kreuz“ quert man die Straße und biegt unmittelbar danach nach links auf einen Fuß- und Radweg ein, der parallel zur Straße bis nach Weitensfeld führt. Nach der Hinweistafel Ortsbeginn Weitensfeld quert man wiederum die Straße und folgt dem Gehsteig bis zum Türkenbrunnen. Hier biegt man nach rechts in den Markt hinein ab.

In Weitensfeld quert man die Ortschaft entlang der Marktstraße nach Süden zur „Steinernen Jungfrau“. Wenige Meter danach quert man die Gurk und biegt anschließend links ab. Vorbei an der Hauptschule, dem Fußballplatz und dem Freibad folgt man der Straße nach rechts und erreicht nach etwa 1,2 km die Magdalenenkirche. (Der Schlüssel für die Kirche ist im Haus nebenan erhältlich). Hinter der Kirche führt der Weg nun stetig bergan. Nach nur wenigen Metern gibt es eine Abzweigung nach rechts, man geht jedoch geradeaus weiter und kommt nach mehreren bergwärts führende Kehren nach 2,4 km zu einer breiten Forstraße. Hier hält man sich rechts und erreicht nach etwa 300 m die Gemeindestraße nach Pisweg, der man bis zur nächsten Kehre bergan folgt.

Man geht in Richtung Psein weiter und biegt nach weiteren 500 m nach links auf den Gurktaler Höhenweg G 1 ab. Der Pilgerweg folgt diesem nun für rund 7 km durch den Wald über die Tausendguldentratte (1.092 m), bis man nach etwas mehr als 2 Stunden die Pisweger Gemeindestraße erreicht. Man hält sich links und kommt nach 500 m zum Debriacher Kreuz. Von hier sind es noch etwa 3 km bis Gurk. Der Weg führt jetzt nur mehr bergab. Nach 200 m verlässt man die asphaltierten Straße nach links und folgt der Rodelbahn nach Gurk, die geradewegs in den Ort mündet. Man quert den Gurkfluss bei der Marktbrücke und biegt in der nächsten Gasse rechts ab zum Dom.

Gesamtlänge der Tour: ca. 40 km
Gehzeit ohne Pausen: 12 Stunden

KONTAKT:
Diözese Gurk

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Hochrindl - Alles in Alm

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