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Kärnten - Lust am Leben

Die stürmischen Tiebelquellen

Es ist ein mystischer Ort – ein einzigartiges Naturschauspiel. Es gluckst und plätschert, es rauscht und sprudelt. Schmale Wege schlängeln sich durch das Gehölz hinauf bis zu den Quellen. Noch vor wenigen Jahren waren hier, entlang der kleinen Bäche, die Überreste einiger Mühlen zu sehen. Die sind jetzt verschwunden. Auf ihrem dreistündigen Weg zum Ossiacher See trieb die Tiebel einst mehr als 100 Mühlen, Werke und Fabriken an. Liebevoll gezimmerte Rundholzstege, neben dem Weg ein alter Mühlstein, ideal für ein Picknick, weiter oben ein Holztisch mit Bankerl, daneben ein Moos besetzter Holzbrunnen, in dem der müde Wanderer herrlich sein Getränk kühlen kann. Aber wozu? Denn das Wasser allein ist schon ein Genuss – besser als der beste Champagner der Welt. Und dieses Wasser hat es in sich. Erfrischend, kristallklar und lupenrein wie ein Diamant. Trinkwasser von allerhöchster Qualität, das die Bewohner entlang der Tiebel bis nach Feldkirchen hinunter genießen können. Was für ein Luxus heutzutage! Hier heroben kannst du die Seele baumeln und deinen Gedanken freien Lauf lassen. Zu dir finden, entschleunigen, dich erden. Am besten die Tiebelquellen selber erwandern und fühlen. Man kann so einen herrlichen Ort nicht angemessen genug beschreiben.

MEHLTHEURER MÜHLE

Die Mehlteurer Flodermühle ist eine der letzten funktionsfähigen Mühlen. Der Überlieferung nach wurde sie in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Sie wurde im Jahr 2002 in mühevoller Arbeit abgetragen und im Jahr 2004 beim vlg. Sagschneider in Tiebel wieder aufgebaut. Heute ist die Mühle wieder komplett funktionstüchtig.
Besichtigung und Führung nach Vereinbarung mit Frau Christa Kröndl (04278 549 oder 0664 860 94 30).

WISSENSWERTES

  • Die Tiebelquellen schütten 600 Liter pro Sekunde aus, das entspricht acht Badewannen!
  • Sie fließt mit 2m/sec und erreicht in 3 Stunden, nach 21.5 Kilometern, den Ossiacher See.
  • Kuriosum: Auch trotz hoher Minusgrade friert die Tiebel im Winter nie zu!
  • Das führte u.a. dazu, dass 1799 russische Soldaten in der "warmen Tiebel" badeten.
  • 104 Sensen-Hammer-Sägewerke, Pulverstämpfern, Pfannenschmiede, Pappfabriken und Nagelschmiden gab die Tiebel Kraft.
  • Die Mehltheurer Mühle befindet sich ca. 300 Meter unterhalb der Quellen
  • Wie Eisen geschmiedet und Sensen hergestellt wurden, kann man im Museum der Zeilinger Sensenschmiede in Himmelberg noch erleben (04276 22 543)

WEGBESCHREIBUNG

Gemütlicher Wanderweg Nr. 1 ab dem Gemeindeamt Himmelberg zum Tiebelursprung
Anfahrt: Abzweigung "Tiebelquellen" von der Prekowa (B95, ca. 3 km nach Himmelberg Richtung Gnesau)

WEBTIPP: berglust.at

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Hochrindl - Alles in Alm

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